Archive für Dezember 2009

Kriechen wir

Kriechen wir
Oder schreiten wir
Wollen wir vorankommen
Bei der Rettung
Dieser Welt

Habt ihr das Gefühl
Ihr schreitet voran
Mit schnellem Schritt
Nein ihr kriecht
Und manchmal
Nicht einmal das

Hier auf dieser Welt

Denken wir manchmal
Alles Leid der Welt
Wäre die Schuld des Herrn
Weil er es zulässt
Und seine Macht
Nicht einsetzt
Gegen uns Dummköpfe

Und haben wir geholfen
Als wir das Leid sahen
Sind wir ihnen in den Arm gefallen
Unseren Führern
Als sie den Armen nahmen
Was sie hatten
Haben wir verhindert
Krieg und Armut

Das haben wir nicht
Und Gott soll es tun
Und Gott soll alles machen
Hier auf dieser Welt
Die die unsere ist
Gott wird sich nie wenden
Gegen unseren Willen
Gegen unsere Macht
Hier auf dieser
Unseren Welt

Welchen Weg wir gehen

Welchen Weg wir gehen
Ist unerheblich
Solange die Richtung stimmt
Auf Gott zu
Immer auf Gott zu

Gott hat gezeigt

Wichtig wäre uns
Zu sehen
Dass ihr den Weg geht
Den Gott euch gezeigt hat
Und damit meinen wir nicht
Den Weg
Den eure Priester zeigen

Gott hat gezeigt
Und ihr sollt gehen
Und wenn ihr nicht wisst wohin
Dann fragt euer Herz
Und nicht eure Priester

Der Weg Gottes

Entweder wir entscheiden uns
Den Weg Gottes zu gehen
Oder wir gehen den Weg der Welt
Und wenn wir gehen
Den Weg der Welt
Dann können wir uns nicht beklagen
Bei Gott

Geht also den Weg Gottes
Und ihr werdet euch
Nicht mehr beklagen können
Und wenn ihr den weltlichen Weg geht
Könnt ihr euch auch nicht beklagen
Bei Gott

Wichtige Termine

Wichtige Termine
So sagt ihr
Hätten euch gehindert
Das Richtige zu tun

Das sagt ihr
Und das Richtige
Bleibt ungetan

Ich möchte wissen
Was diese Termine
So wichtig macht

In die Hände Gottes

Denken wir auch oft
Wir hätten Kontrolle
Über unser Leben
Wir hätten es im Griff
Wir könnten bestimmen
Wohin die Reise geht

Und dann
Kommt unverhofft
Das Gegenteil
Uns gleitet das Leben
Aus den Händen
Und wir stehen da
Ohne alles

Und wenn wir gegeben hätten
Unser Leben
In die Hände Gottes
Und hätten uns bemüht
Ein Leben zu leben
Das liegt
In den Händen Gottes

Jeden Tag bemüht
Das Richtige zu tun
Und den Rest
Hätten wir gelegt
In Gottes Hände

Und wir hätten angenommen
Was Gott uns gibt
Wer weiß
Ob dies nicht besser gewesen wäre

Ist Gott verschwunden

Dereinst
Wenn wir erkennen
Was Gott ist
Dereinst
Wenn wir wissen
Was Gott ist
Dereinst
Wird Gott verschwunden sein

Denn dereinst
Wird er nicht mehr nötig sein
Weil wir dann
Gott sind
Und wenn wir Gott sind
Ist Gott verschwunden
Und der Weg
Ist gegangen

Wirklichkeit und Traum

Wirklichkeit und Traum
Realität und Fiktion
Alles hat Sinn
Wenn wir die Fiktion nicht hätten
Kämen wir nicht hinaus
Über die Realität
Wenn wir nicht hinauskämen
Über die Realität
Könnten wir uns niemals vorstellen
Was wäre
Jenseits von unserer Realität
Und das würde uns unfähig machen
Gott zu sehen

Angst vor allem

Wir sind meist verzweifelt
Denn wir haben Angst
Angst vor allem
Angst vor jedem

Diese Angst
Ist die Abwesenheit Gottes
In unseren Herzen

Und die Anwesenheit Gottes
In unseren Herzen
Nennt man Mut