Archive für April 2009

Die sich fallen lassen

Welche Menschen
Sind auserwählt
Von Gott

Nur jene
Die sich schmücken mit ihm
Die sich nicht fallen lassen
In seine Gnade
Sondern sich sonnen
In seinem Glanz?

Gott ist mit allen Menschen
Die sich ihm zuwenden
Die sich fallen lassen
In seine Gnade
Auch mit dir

Macht und Eitelkeit

Macht und Eitelkeit
Herrscht auf der Welt
Und wir
Die wir es besser wüssten
Reihen uns ein
In die Reihen derer
Die Streben
Nach Macht und Eitelkeit
Und weil wir das tun
Gestatten wir ihnen
Den Mächtigen
Den Eitlen
Uns zu führen

Wenn wir eines Tages
Nicht mehr streben
Nach Macht
Nach Eitelkeit
Wird deren Gebäude
Aus Macht
Aus Eitelkeit
In sich zusammenfallen
Und Werte die wichtiger sind
Als Macht und Eitelkeit
Werden in den Vordergrund treten
Und alles wird gut werden

Wenn er denkt

Und wenn er denkt
Der Mensch
Dieser Mensch
Wenn er denkt

Kann er erkennen
Woher er kam
Wohin er geht
Kann er erkennen
Wer er ist

Und dann
Wenn er wüsste
Wer er ist
Wäre sein Leben zu Ende
Könnte er dann gehen
Wohin

Bis zum Rand

Weiter als wir denken können
Weiter als wir sehen können
Reicht die Welt
Reicht das Universum

Und wir
Wir bilden uns ein
Wir könnten denken
Wir könnten sehen
Bis zum Rand
Und wenn wir angekommen sind
Am Rand
Wohin denken wir dann

Kann ein Mensch
Der logisch denkt
Auskommen
Ohne eine Vorstellung
Von einem Gott
Von einer Kraft
Die alles lenkt
Die alles erschafft
Immer noch
Immer wieder

Wie groß diese Welt ist

Wenn ihr bedenkt
Wie groß diese Welt ist
Wenn ihr bedenkt
Wie weit das Universum ist
Wenn ihr bedenkt
Wie groß euer Geist ist

Wenn ihr bedenkt
Wie wenig ihr seht
Von dieser Welt
Von diesem Universum
Von diesem Geist

Wenn ihr bedenkt
Wie wenig ihr seht
Wie könnt ihr euch beklagen
Über diese Welt
Über dieses Universum
Über diesen Geist

Wo sich Gott versteckt

Der Herr in seiner Güte
Wenn er uns hilft
Dann und wann
Der Herr in seiner Gnade
Wenn er uns hilft
Einmal in Jahren

Wer will bestreiten
Dass ihm geholfen wurde
Dann und wann
Woher wollt ihr wissen
Ihr Ungläubigen
Wo der Herr sich aufhält
Wenn er euch nicht gerade hilft
Wo sich Gott versteckt
Wenn er gerade nicht bei euch ist

Ihr seid naiv
Wenn ihr glaubt
Gott ginge von einem zum anderen
Um seine Gnade
Um seine Güte
Zu verteilen
Gott ist immer bei euch
Wenn ihr ihn braucht
Und selbst wenn ihn nicht braucht
Ist er bei euch

Verwandlung

Denken auch viele
Das Leben
Müsste sich verändern
Mit der Zeit
Müsste besser werden
Und müsste
Wenn wir älter werden
Sich verwandeln
In das reine Glück

So sage ich euch
Das Leben verwandelt sich nicht
Ihr seid es
Die sich wandeln müssen
Und dazu
Sage ich euch jetzt
Braucht es Anstrengung
Braucht es Willen
Wartet nicht auf Verwandlung
Tut es einfach

Wir sind was wir sind

Erwartet nicht dass wir groß sind
Erwartet nicht dass wir mächtig sind
Wir sind was wir sind
Und als solche können wir
Den Lauf der Welt nicht verändern

Und alle die mehr von uns erwarten
Als einen guten Rat
Und eine kleine Hilfe
Zur rechten Zeit
Werden enttäuscht werden
Denn wir sind
Was wir sind

Dereinst wollen wir

Dereinst ist unser Wesen gewachsen
Dereinst wollen wir uns ansehen
Dereinst kann uns nichts mehr ängstigen
Und dereinst wollen wir

Darob sind wir froh
Darob können wir vergessen
Daran halten wir fest
Dank dem Herrn

Wolken

Wolken die in der Ferne vorbeiziehen
Ein See der in der Ferne glitzert
Alles was wir haben sind Bilder
Bilder von einer besseren Welt
Bilder die uns sagen
Dass wir Gäste sind
Gäste die diesen Planeten nur geliehen haben

Jedoch wenn wir wollen
Können wir uns aufmachen
Und wir können erleben
Wie diese Welt einmal war
Ohne uns
Ohne die Fehler einer verfehlten Politik

Das Herz das uns hilft leicht zu werden
Das Herz das weiß wohin
Und wir folgen ihm
Ohne Fehler
Ohne eine Makel