Archive für Oktober 2008

Der Rest von uns

Und der Rest von uns
Der sich noch nicht
Dem Gelde hingegeben hat
Und der Rest von uns
Der sich noch nicht
Der Macht hingegeben hat
Und der Rest von uns
Der sich noch nicht
Dem Ruhm hingegeben habt

Alle jene
Die an ein Leben glauben
Ohne Lehrer
Ohne Gurus
Ohne jede Hilfe
Aus ihrem eigenen Herzen heraus
Die sich aufmachen
Sich selbst zu verbessern
Und damit auch diese Welt zu verbessern

All jene die weitergehen
Als es üblich ist
Alle jene werden belohnt werden
Wenn alles sich neigt
Wenn alles dem Ende zustrebt
All jene werden sich freuen
Deshalb freut euch
Schon jetzt meine Freunde
Freut euch am heute
Denn ihr seid auserwählt
Freut euch

Neue Seite

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Gegenseitig

Ich will euch sagen
Was zu tun sein wird
Wenn es sich zuspitzt
Geratet nicht in Panik
Nehmt euer Herz in die Hand
Und geht aufeinander zu

Ihr werdet sehen
Ihr könnt euch helfen
Gegenseitig
Und wenn es auch noch so schlecht steht
Um euch
Geht aufeinander zu
Und helft euch
Gegenseitig

Ackern und säen

Ackern und säen
Den Boden bestellen
Für eine Ernte
In weiter Ferne

Nicht eine Pflanze sehen wir
Wenn wir gesät haben
Und doch wissen wir
Die Saat wird aufgehen

Und wenn wir lieben
Unseren Nächsten
Wir sehen nichts aufgehen
Und doch

Wollen wir ihn lieben
Unseren Bruder
Und wir hoffen
Dass die Saat aufgeht

Ewigkeiten

Ewigkeiten liegen
Zwischen uns
Und Gott

Und doch
Wenn wir ihn sehen
Ist er in uns

Und wenn wir uns abwenden
Von Gott
Liegen Ewigkeiten
Zwischen uns
Und Gott

Dereinst

Dereinst
Wenn wir uns umfassen
Wenn unser Leben
Nicht mehr aus Stücken besteht
Sondern aus einem Ganzen
Dereinst
Wenn alles was wir tun
Sinn macht
Und alles was wir unterlassen
Sinn Macht
Dereinst
Sind wir Brüder und Schwestern
Doch frage ich euch
Was sind wir jetzt?

Manche von uns

Manche von uns
Die nicht denken
Die nicht fühlen
Die leben auf dieser Welt
Ohne einen Gedanken
Ohne ein Gefühl

Sind sie weniger wert
Als die die denken
Als die die fühlen
Alles was der Mensch tut
Ist wichtig
Nicht was er denkt
Nicht was er fühlt

Ich und der Herr

Ich und der Herr
Wir sind gemeinsam
Einen trinken gewesen
Er war ganz nett
Der Herr

Ich und der Herr
Wir haben schon
Gekämpft gegeneinander
Er war böse
Der Herr

Ich und der Herr
Wir treffen uns jeden Tag
Aufs neue
Denn der Herr
Ist in einem jeden
Von uns

Derweil

Derweil
Wenn wir uns bemühen
Gute Menschen zu werden
Derweil
Wenn wir versuchen
Gut zu sein
Derweil
Nutzen andere die Gunst der Stunde
Nutzen uns aus
Nutzen unsere Fähigkeiten
Nutzen unsere Ideen
Zu ihrem eigenen Vorteil
Zu ihrem eigenen Nutzen

Und wenn wir nicht gut wären
Sondern schlecht
Die anderen würden uns auch ausnutzen
Wir könnten es nur nicht
Auf unseren guten Willen schieben
Seid weiter gut
Wenn ihr gut sein wollt
Euer Leben wird nicht beeinflusst davon
Ob ihr gut seid
Oder schlecht

Gott ist tot

Wenn ich euch sagte
Der Herr existiert nicht
Wenn ich euch sagte
Gott ist tot

Was würde sich ändern für euch
Was wäre anders
Würdet ihr weiter leben
Oder wolltet ihr auch sterben

Wenn ihr ehrlich seid
Gott interessiert euch nicht