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Archive für Mai 2008
Was wir taten
31.5.2008 von stefan.
Meineide werden geschworen
Und zu verdecken
Was wir taten
Dabei wäre es so einfach
Wenn wir nur dazu stünden
Was wir taten
Im Erkennen daran
Dass wir alle Fehler machen
In der Erkenntnis
Das alles verzeihlich ist
Ich und du
Wir sind Menschen
Uns also nicht vollkommen
Wenn wir zu unseren Fehlern stünden
Offen und ehrlich
Würden wir erkennen
Dass alle unsere Fehler
Bereits gemacht wurden
Und dass alle unsere Fehler
Bereits gesühnt sind
Von Gott
Und wenn wir erkennen
Dass es möglich ist
Den anderen zu verzeihen
Ihre Fehler
Ihre Schwächen
Würden bald auch die anderen
Unsere eigenen Fehler verzeihen
Und wir müssten nicht mehr
Vertuschen
Was wir taten
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Vertrauen
30.5.2008 von stefan.
Wachsamkeit gegenüber anderen Menschen
Wurde uns anerzogen
Wachsamkeit gegenüber anderen Menschen
Haben wir uns angewöhnt
Warum nur
Haben wir das Vertrauen verloren
Gegenüber unseren Brüdern und Schwestern
Warum nur
Vertrauen wir ihnen nicht mehr
Es gab Zeiten
Und in manchen Teilen der Welt
Gibt es sie heute noch
Wo sich alle Menschen
Gegenseitig vertrauen
Warum tun wir das nicht mehr
Weil wir alle
Einander fremd geworden sind
Weil wir alle
Für uns selbst leben
Brecht diese Mauern nieder
Und werdet vertraut miteinander
Auch wenn ihr euch anfangs
Die Finger verbrennt
Auch wenn ihr anfangs
Nur der Idiot seid
Vertraut einander
Jetzt wieder
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Einzig und allein
29.5.2008 von stefan.
Ich bin einzig und allein
Sagt ihr
Und wenn ihr das sagt
Trennt ihr euch
Von den anderen
Wenn ihr wüsstet
Dass ihr verbunden seid
Mit allem
Dann könntet ihr verstehen
Wie alles auf euch einwirkt
Wie ihr auf alles einwirkt
Mit eurem Leben
Mit eurem Sterben
Sterben ohne Sinn
Wird es nicht geben
Solange diese Welt besteht
Leben ohne Sinn
Wird es nicht geben
Seid ihr es
Die ihr die Welt verändert
Oder die Großen, Mächtigen
Wollt Ihr mir einreden
Dass einige mehr ausrichten können
Als Millionen und Milliarden
Wenn ihr immer denkt
Ich bin einzig und allein
Werdet ihr nie erkennen
Welche Macht ihr habt
Ihr friedfertigen Ritter
Ihr Soldaten der Liebe
Sagt nicht ihr seid einzig
Sagt nicht ihr seid allein
Formiert euch
Jetzt und heute
Für Ewigkeiten
Und alle Tage
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Ein Häuflein Elend
28.5.2008 von stefan.
Einzig und allein Gott
Sagt ihr
Könnte ändern den Lauf der Welt
Einzig und allein Gott
Sagt ihr
Weiß was zu tun ist
Ich aber sage euch
Gott ist ein Häuflein Elend
Ohne euch
Gott ist eine Flamme
Ohne Holz das brennt
Und ihr seid das Holz
Lasst euch entzünden
Von Gott
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Frieden und Macht
27.5.2008 von stefan.
Ich bekenne mich
Zu der einzigen Macht
Die es gibt
Im Universum
Zu der einzigen Kraft
Die existiert
Auf dieser Welt
Zu dieser Macht
Zu dieser Kraft
Bekenne ich mich
Diese Kraft
Hat diese Welt entstehen lassen
Diese Kraft
Steckt in jedem Baum
In jedem Strauch
Also auch in mir
Wenn ich mich bekenne
Zu dieser Macht
Werde ich erkennen
Dass diese Macht
Sich bekennt
Zu mir
Und wir vereinigen uns
Wieder
Wie es immer war
Bis ich begann
Mich abzuwenden
Und ich mich nicht mehr bekannte
Zu dieser Macht
Wenn ich mich bekenne
Zu dieser Macht
Wird Frieden sein
In mir
Wie in jedem Baum
Wie in jedem Strauch
Frieden wird sein
In mir
Und Macht
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Was wir sind
26.5.2008 von stefan.
Was wir erkennen
Wenn wir uns entfernen
Von Konventionen
Von Religionen
Wenn wir uns entfernen
Von der Kanzel
Vom Altar
Wenn wir hören
Nicht auf andere
Sondern auf uns selbst
Auf unserer eigenes Herz
Auf unseren eigenen Kern
Wenn wir wollen
Was nur wir wollen
Wenn wir erkennen
Was in uns wohnt
Wenn wir sind
Was wir sind
Sind wir das
Was wir sind
Und erkennen
Dass wir es sind
Gott allein
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Mächtige
25.5.2008 von stefan.
Mächtige
Unter uns Menschen
Gibt es nicht
Nicht einmal Gott
Hat Macht über uns
Wie sollte dann
Ein anderer Mensch
Macht über uns haben?
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Die Unseren
24.5.2008 von stefan.
Ich und du
Wir sind Menschen
Und als solche
Wollen wir nur das Beste
Für uns
Und die Unseren
Weil aber alle
Nur das Beste wollen
Für sich
Und die Ihren
Werden wir uns immer streiten
Solange
Bis wir erkennen
Dass alle Menschen
Auf dieser Welt
Die Unseren sind
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Mein Nachbar
23.5.2008 von stefan.
Wir alle
Wie wir hier sind
Wir wollen irgendwas
Und was mein Nachbar will
Das will ich nicht
Und was ich will
Will mein Nachbar nicht
Wäre es nicht einfacher
Wir würden alle dasselbe wollen
Wäre es nicht besser
Wir zögen alle
Am selben Strang
Zum Wohle Gottes
Der uns ja erschaffen hat
Wie wir zu wissen glauben
Warum bringt uns Gott nicht dazu
Alle dasselbe zu tun
Alle auf das eine Ziel hinzuarbeiten
Denkt darüber nach
Und wenn ihr es wisst
Arbeitet alle
Auf dasselbe Ziel hin
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Der Lauf der Welt
22.5.2008 von stefan.
Manche
Die sich nicht weigern
Böses zu tun
Manche
Die sich weigern
Gutes zu tun
Sollen wir sie verurteilen?
Sind sie schuldig?
Oder bringen Sie nur
Den Lauf der Welt voran
Andere
Die sich weigern
Böses zu tun
Andere
Die sich nicht weigern
Gutes zu tun
Sind sie Helden
Sollen wir sie feiern
Oder bringen Sie nur
Den Lauf der Welt voran
Wir werden es wissen
Aber jetzt
Jetzt
Wissen wir es nicht
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