Archive für August 2007

Dagegen stellen

Mich dagegen zu stellen
In jeder Form
In jeder Art
Mich dagegen zu stellen
Gegen Unrecht und Leid

Weiterkämpfen
Gegen die Ungerechtigkeit
Das ist meine Aufgabe
Nicht der Fortschritt der Zeit ist maßgebend
In dieser Sache
Sondern der Weg der Gerechten

Allezeit und heute
Will ich sagen was Recht ist

Einerlei

Manchmal
Wenn wir niedergeschlagen sind
Wenn wir nicht weiter wissen
Kommt der Punkt
Wo wir uns entscheiden
Die Entscheidung abzugeben

Wenn wir nicht mehr können
Wenn es uns einerlei wird
Dann kommt der Punkt
Wo Wunderbares geschehen kann

Wo wir getragen werden
Von einer göttlichen Kraft
Wo uns nichts mehr entgegengestellt wird
Wo es sich entscheidet

Wenn wir wollten
Könnte dies immer so sein
Wenn wir abgeben könnten
Auch ohne Not

Der Fluss

Bringen wir uns ein
In den Fluss des Lebens
Halten wir uns fest
An einem Stück Holz
Den Fluss zieht dahin
Mäandert durch grüne Auen
Vorbei an schönen Dingen
Felsen im Fluss

Der Herr ist der Fährmann
Und er kennt die Untiefen
Jeder von euch
Ist willkommen an Bord
Jeder von euch
Ist geladen an Bord
Der Fluss zieht dahin
Und kreist durch das Meer

Ein jeder von euch ist geladen

Früchte der Arbeit

Machen wir uns unser Leben schwer
Wenn wir etwas wollen
Machen wir uns unser Leben leicht
Wenn wir genießen

Wer wird erleben
Dass er die Früchte seiner Arbeit erntet
Wer wird erleben
Was es heißt einsam zu sein

Ich bin der Heiland
Der sich zeigt
Einem jeden
Der sich umwendet

Und Früchte
Werden sinnlos werden
Wenn ihr mich seht

Ein Schwarm Vögel

Ein Schwarm Vögel auf dem Felde
Jeder Einzelne von ihnen
Ist ein eigenständiges Wesen
Alles sind eine Einheit
Alle fliegen hoch
Bleibt einer zurück?
Niemals

Herzen und Herzen

Etwas das wir finden wollen
Unser ganzes Leben lang
Eine Sehnsucht die uns treibt
Vom Anfang bis zum Ende
Unser ganzes Leben lang
Suchen wir danach
Und finden es nur selten

Wenige Augenblicke unseres Lebens
Genießen wir Freiheit
Von den Fesseln die uns binden
Wenige Augenblicke der Freiheit
Ohne dass wir wissen wodurch

Unser Herz weitet sich
Unter dem Eindruck der Freiheit
Unter dem Eindruck der Aufhebung unserer Lasten
Alles was wir sind
Kommt zum Vorschein
Wir scheinen zu fliegen
Alles was wir wollen
Scheint getan

Wir sind nicht mehr gebunden
An unsere Versprechen
Ich und du
Sind eins
Wir sind verbunden
Und weiten uns
Unter dem Eindruck der allmächtigen Macht

Herzen und Herzen
Seelen und Seelen
Ewiglich

Milch und Honig

Milch und Honig
Ist geladen
Für jeden von euch
Milch und Honig
Werdet ihr laden
Für die Reise
Und am Ende
Ganz am Ende
Werdet ihr
Milch und Honig
Nicht mehr brauchten

Ein Kern

Ein Kern in euch
Der immer besteht
Ein Kern in euch
Der immer lebt

Ein Kern in euch
Der euch etwas zu sagen hätte
Ein Kern in euch
Der unendlich weise ist

Ein Kern in euch
Der euch zu Diensten wäre
Wenn ihr von ihm wüsstet

Gott ist nicht groß

Und nichts was wir wissen kann uns vorbereiten
Auf eine Begegnung mit Gott
Und nichts was wir wollen kann uns helfen
Bei einer Begegnung mit Gott

Gott ist groß, sagt ihr
Gott ist mächtig, sagt ihr
Gott ist nicht groß
Gott ist nicht mächtig

Alles was ihr denkt über Gott
Kann nicht zutreffen
Denn Gott ist außerhalb eures Denkens
Gott ist Fühlen
Nicht denken

Manche von uns

Manche von uns
Wissen nicht
Wo sie Ruhe finden
Manche von uns
Wissen nicht
Wo sie Vergebung finden

Manche von uns
Sind stolz
Manche von uns
Sind weise
Manche von uns
Wollen sich nicht beugen
Manche von uns
Haben Ängste

Legt alles ab
Was euch hindert
Ruhe zu finden